Sonnenblume mit drei Hummeln

Schöne Sonnenblume, besucht von drei Hummeln

Grüne fordern Transparenz und offene Debatte zur Wilhelm-Martin-Dienstbach-Straße!

Erfreulich ist, dass es eine öffentliche Diskussion zur Wilhelm-Martin-Dienstbach-Straße gibt. Für die GRÜNEN haben sich nach einer ausführlichen Recherche zur Anordnung der Einbahnstraße Wilhelm-Martin-Dienstbach-Straße etliche Fragen ergeben. Dazu haben sie jetzt eine Anfrage gestellt (https://gruene-usingen.de/2025/12/31/anfrage-zum-umbau-anordnung-einbahnstrasse-wilhelm-martin-dienstbach-strasse/).

Nach den jetzt vorliegenden Unterlagen an die Stadtverordneten (Antwortschreiben Anwohner*innen und Plan-Skizze), ist eine echte Einbahnstraße in Richtung Hattsteiner Allee geplant.

„Wir sind schon irritiert, dass der Fachausschuss zu keinem Zeitpunkt einbezogen wurde. Die Verantwortung auf andere Behörden abzuwälzen und sich aus der Affäre ziehen zu wollen, scheint uns zu einfach,“ so die GRÜNE Fraktionsvorsitzende Ellen Enslin. „Deshalb wollen wir Aufklärung und haben nachgefragt, seit wann die Gespräche gelaufen sind, wer, wann und mit welchem Ergebnis dabei war. Wir wollen die Hintergründe für die Entscheidung erfahren. Immerhin handelt es sich um eine Gemeindestraße.“

Klar ist, dass die Verkehrssicherheit der Schüler*innen im Vordergrund stehen muss. Auch GRÜNE sehen für einen sicheren Schulweg zu den vier Schulen an der Wilhelm-Martin Dienstbach-Straße einen erheblichen Handlungsbedarf. „Dies war auch ein Grund für unseren GRÜNEN Antrag „Sicherer Schulweg“ (https://rim.ekom21.de/usingen/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZal061hcVrbjzoI1IpNoUFMexznC4AyH613LhE8W0kXn/XI_65-2025_Antrag-sichere_Schulwege_Buendnis_90_Die_Gruenen.pdf).
Leider fand er bei CDU, SPD und auch der FWG kein Gehör,“ so Ellen Enslin.

Außerdem ist zu klären, ob mit der geplanten Einbahnstraße die geforderte Verkehrssicherheit für die Schülerinnen und Schüler erreicht werden kann? Wurden doch während der Bring- und Abholzeiten der Schulen die gefährlichen Wendemanöver im Bereich der Parkplätze als Kernproblem genannt. Nun sind die Parkplätze schräg angelegt worden. Beim Rückwärtsrausfahren können sich weiter Rückstaus bilden bis zu Neutorstraße. Die GRÜNEN fragen sich auch, inwieweit Vorschläge aus dem Nahmobilitätskonzept übernommen wurden, um mehr Sicherheit für die Schulkinder zu schaffen und ob ein Schulmobilitätskonzept für die Astrid-Lindgren-Schule vorliegt.

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