Der Vorgang zur neuen Standortfindung der abgebauten Skateranlage in Usingen hat bis heute zu keinem positiven Ergebnis geführt. Das wird von der GRÜNEN Fraktion sehr bedauert. Immer wieder brachte sie in der Vergangenheit mit Anträgen die Themen „attraktive Spielplätze und Skateranlage“ auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung. Im September 2012 gelang sogar ein einstimmiger Beschluss (Nr. X/91-2012) zu einem GRÜNEN Antrag, der sich auf die zu der Zeit noch bestehenden veralteten Anlage bezog und wie folgt lautete: „Der Magistrat wird beauftragt, für die Skateranlage ein Konzept vorzulegen, wie die Anlage attraktiver, aber auch sicherer wird. Die Jugendpflege soll durch geeignete Maßnahmen die Jugendlichen in den Prozess mit einbeziehen“. Aber anstatt hier tatkräftig loszulegen, teilte Bürgermeister Wernard im März 2017 im SJK mit, „dass der Magistrat beschlossen hat, dass die Skateranlage weder am Neuen Marktplatz noch an anderer Stelle wieder aufgebaut wird. U.a. ist der Grund hierfür, dass die Anlage veraltet ist und den Sicherheitsanforderungen nicht mehr genügt. Die Anlage soll verkauft werden und der Erlös der Jugendpflege zugutekommen.“ So dem Protokoll zu entnehmen.
Während die Nachbarkommunen inzwischen attraktive Skater- und Pumptrack-Angebote für Kinder und Jugendliche aufweisen, geht es in Usingen nicht weitervoran. „Es ist schon beschämend, dass unsere Anträge dazu in den letzten Jahren von CDU/SPD mit fadenscheinigen Argumenten immer wieder abgelehnt wurden. Auch die Umfrage unter den Jugendlichen hat 2023 eindeutig den Wunsch nach einem Skate-/Bikepark bestätigt“.Die GRÜNE Fraktionsvorsitzende Ellen Enslin bedauert die fehlende Umsetzung! So ergab sich das Thema von selbst für die diesjährige Sommertour: Skater- und Pumptrackanlagen in den Nachbarkommunen anzuschauen. Am Samstag, dem 26. Juli, war Neu-Anspach mit der sanierten Skateranlage der Ausgangspunkt der Sommertour. Die Grünen Fraktionskolleginnen aus Neu-Anspach um Regina Schirner lobten den konstruktiven parlamentarischen Diskussionsprozess und das Engagement der Jugendlichen. Die hatten sich mit eigenen Vorschlägen eingebracht, die sogar deutlich unter den zuvor geplanten Kosten blieben. So wurden die Vorschläge der Jugendlichen umgesetzt, und es konnte auf teurere Anlagen verzichtet werden. Am Freitag, dem 1. August, wurde dann die Pumptrack-Anlage in Wehrheim besucht, die neu zur Skateranlage gekommen ist und , die sogar zu einem Leader-Leuchtturmprojekt wurde. Dies gilt übrigens auch für die Skateranlage in Schmitten, die über Leader mitfinanziert wurde.
„Wer gesehen hat, mit welcher Freude und Begeisterung die Kinder und Jugendlichen die Anlagen angenommen haben, weiß, das ist gut angelegtes Geld. Es braucht auch in Usingen mehr Engagement in dieser Angelegenheit für die Kinder und Jugendlichen, denn es fehlt ein Skate- bzw. Bikepark in der Kernstadt,“ so Ellen Enslin, Grüne Fraktionsvorsitzende.





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